Kurznachrichten

8. Juni 2013

Frater Egilhard hat Gelegenheit, heute und morgen am Eucharistischen Kongress in Köln u. a. am Schlussgottesdienst im Rheinstadion, teilzunehmen.

Frater David verbringt eine Urlaubswoche bei seinem Sohn in Jülich.

Abt Friedhelm begleitet am Nachmittag den Ausflug zur Burg Engelsdorf bei Aldenhoven, den der Verein unserer Freunde anbietet. Man wird dort auch das chilenische Bildhauerehepaar Fernandez-Ortiz besuchen. 2004 hatte Juan Fernandez u.a. eine Figur „Die in Christus Verliebte“ der ersten chilenischen Heiligen, der Karmelitin Teresa de los Andes, für eine Apsisnische an der Außenfassade des Petersdoms in Rom geschaffen.

Etwa 20 Personen versammelten sich um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz der Kirche, bildeten Fahrgemeinschaften und fuhren etwa eine halbe Stunde lang zur Burg. Viele Wege führten zur Burg: die Navigationssysteme gaben sehr unterschiedliche Routen an …, was auch zu unterschiedlichen Ankunftszeiten führte!

Die Besitzer der Burg, Familie Fernandez aus Chile, empfingen uns herzlich und führten uns bei strahlendem Sonneschein erst einmal um die Burg herum. Mit Hilfe des Bundes, des Landes und aus eigenen Mitteln sichert und renoviert Familie Fernandez die ca. 1000 Jahre alte Burg – ein immer spannendes Unterfangen, wie Herr Fernandez betonte. Später hatten die Gäste Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen auch die Innenräume des Wohntraktes zu sehen und zu nutzen.

Nach dem Rundgang um die Burg ging es in das Atelier des Künstler-Ehepaares. Beide arbeiten an einem großen Projekt am See Gennesaret, eine neune Pilgerkirche, in Auftrag gegeben von den Legionären Christi, die diesen heiligen Ort betreuen. Fasziniert waren wir von dem Altar, der als Modell in Originalgröße vor dem Atelier stand: Ein Schiff, wie es zur Zeit Jesu auf dem See Gennesaret verwendet wurde. In den Altar integriert das Ambo, ein großes Kreuz (Segelmast) und der Tabernakel. (Weitere Informationen: magdalacenter.com) Es fand über das Projekt ein intensiver Austausch zwischen Ehepaar Fernandez und den Besuchern statt. Der schon erwähnte Kaffee nebst Kuchen wurde im Wohntrakt serviert und führte in den unterschiedlichen Räumen zu lebhaften Gesprächen. Schnell verging die Zeit. Als dann die ersten aufbrachen führte das zu einem allgemeinen Aufbruch. Das ging natürlich nicht ohne Gruppenfoto.

Neben der Familie Fernandez für den freundlichen Empfang und die Führung sowie die Stärkung gilt der Dank dem 2. Vorsitzenden unseres Vereins, Branco Hoensbroech, der den Kontakt zur Künstlerfamilie hergestellt hat und die Organisation durchführte.

Juan Fernandez
Maria Fernandez