18. August: Wir feiern heute die Exequien für unseren Frater David und gedenken dabei auch aller verstorbenen Mitbrüder, Angehörigen, Freunde und Wohltäter.

DSC02844a - David 110316 - hpFrater David an seinem 85. Geburtstag mit einer Schwiegertochter (16.3.2011)

Abt Friedhelm ging in seiner Predigt von dem Kanon aus „Komm doch und folge mir“, den er am Nachmittag von Davids Sterbetag noch mit ihm gesungen hat. Über diesen Kanon ist Frater David eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht.

Komm doch und folge mir,
und sing mit mir den Kanon hier
Höre, wie die Stimmen
beide klingen,
achte, wie die dritte gleich beginnt.
Ei, so seht doch alle beide,
wie der Kanon uns gelingt.

Abt Friedhelm deutete Davids Leben als Kanon und mehrstimmigen Gesang. Der Kanon dieser Mehrstimmigkeit waren der frühe Wunsch nach dem Priestertum, dann die Ehe und Familie, der späte Eintritt in das Kloster und schließlich der „Ruf“ aus dem Jenseits in die Lebenspforte des Todes.

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Der Konvent und die Familie geleiteten Frater David nach dem Requiem aus der Kirche heraus und verabschiedeten ihn. Am Nachmittag trugen wir – die Familie und der Konvent – Frater David in Jülich zu Grabe. Er ist dort neben seiner Ehefrau, die vor 20 Jahren verstorben ist, beigesetzt. Der künstlerisch gestaltete Grabstein der Familie zeigt vier Musiker und das alte Wort „Musica praeludium vitae aeternae – Die Musik ist das Vorspiel des ewigen Lebens“. Der Grabstein ist ein Zeugnis der Freude an der Musik, ein Hinweis auf die Musikalität Frater Davids und seiner Familie und den Glauben an das Leben.

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Wir danken für die vielen Zeichen der Anteilnahme, das Gebet, die Teilnahme an den Beerdigungsgottesdiensten, die guten Worte in Gesprächen und Briefen. Danke Ihnen! Danke, Frater David!

 

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