Abschluss des Jubiläums

1200 Jahre Kornelimünster

Felix Mendelssohn-Bartholdy, Oratorium „Paulus“

Benediktinerabtei Kornelimünster, 2. November 2014

Die ‚Kantorei Kornelimünster’ unter der Leitung von Domkantor Marko Fühner und erweitert durch weitere Chöre schenkt am Allerseelentag dem Jubiläum des Klosters und des Ortes Kornelimünster einen krönenden Abschluss. Die Kantorei führt in der Abteikirche das Oratorium ‚Paulus’ von Mendelssohn auf.

Eine mehrjährige Probenarbeit und verschiedene Aufführungen gipfelten in der Erarbeitung des großen Musikwerkes von Mendelssohn. Kantor Fühner hat es verstanden, seine eigene Freude und sein musikalisches Verständnis an die zahlreichen Sänger weiterzugeben. Sein und der Sänger Engagement waren immer auch bis in unseren Konvent hinein spürbar. Die Kantorei hat bei uns geprobt und Frater Antonius singt in der Kantorei mit. Wir freuen uns mit den Sängern, dass sie jetzt ein großes Ziel erreicht haben.

Ins Leben gerufen wurde die Kantorei von der Propsteigemeinde und der Abtei als Projektchor im Blick auf die diesjährige Heiligtumsfahrt und das nun abzuschließende Jubiläum. Ein Wunsch und eine Hoffnung ist es, dass das große Konzert des ‚Paulus’ nicht das Ende des Projektes ist, sondern ein Höhepunkt, der alle Beteiligten auf eine weite Zukunft hinzudenken und hinzuarbeiten motiviert.

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Für den Tag der Aufführung selbst hat Kantor Fühner noch eine letzte Probe einiger Chorstücke angesetzt. Und dann …

Die Abteikirche ist großzügigst bestuhlt und die Plätze sind alle besetzt, ja – spät Kommende müssen sich mit Stehplätzen begnügen. Propst Vienken spricht einige kurze Begrüßungsworte. Anschließend gibt Frater Antonius eine nachlesenswerte theologisch-spirituelle Einführung in den ‚Paulus’. Mendelssohn schlägt einen Bogen von der Schöpfung bis zur Vollendung. Inhaltlich ist dieser Rahmen geprägt vom Choralwort „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr und Dank …“ und dem anderen „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Ihr, seine Engel, lobet den Herrn!“ Die Geschichte des Paulus entwickelt Mendelssohn in und aus dem Spannungsbogen der Steinigung des Stephanus, zu der Paulus seine Zustimmung gab, und seiner späteren Bereitschaft, „nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben in Jerusalem, um des Namens willen des Herren Jesu“. Im Schlusschor weitet Mendelssohn das Paulusthema „missionarisch“ auf „alle, die seine Erscheinung lieben. Der Herr denket an uns und segnet uns.“

Und dann … sprach die Musik Mendelssohns. ... ausgeführt mit Engagement, Freude, Einfühlung. ...ein Genuss!!

Kantor Fühner, den Sängern und Orchestermitgliedern, und allen „im Hintergrund“ ein großer herzlicher Dank !!!

 

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fr.a.