Advent,

  • Advent - auf Teufel komm heraus

    Advent -

    auf Teufel komm heraus

     

    Der Durcheinanderbringer rieb sich die Hände in der Feuerglut. Er rief die kleinen Teufelchen, machte hoch die Tür und schickte sie hinaus in den Advent.

    Teufelchen

    „Diese Wochen, die sind unsere Zeit“, hatte ihr Herr und Meister gesagt. „Macht in ‚Advent’, so viel ihr könnt. Lockt die Leute in den Weihnachts-zauber und den Sehnsuchtstaumel der Besinnlich-keit. Dreht das Karussell der Suche nach dem Glück schnell und immer schneller, dass sie aus der Mitte fliegen, weg ins Irgendwo, fern von Stille und Besinnlichkeit und … weg von Ihm.“

    Und die Kleinen schwirrten aus und trieben ihr Verwirrspiel bei den Menschen. Und viele, viele machten mit, ohne dass sie merkten, dass und wann und wie sie aus der Mitte fielen. Irgendwann waren sie einfach raus … und machten einfach weiter … „in Advent“.

     

    Albert Altenähr
    2015-12-03

  • Advent - Gedichtimpuls

    Advent 594 x 840

     

    Bei dieser "Predigt" am 1. Advent 2016 (8:00-Messe), zeoigte ich eingangs auf die beiden Seitenaltarbilder des Propheten Elija und des Apostels am leeren Grab von Jaet Brooks Gerloff, die die Gottesdienstbesucher unmittelbar in den Blick nehmen konnten.

    Janet Brooks Gerloff Elija 4  Janet Brooks Gerloff Apostel am leeren Grab 840 x 630

  • Die Leere der Lehre (Gedicht-Impuls

    Die Leere der Lehre 649 x 840

  • Fünf vor Weihnachtszwölf (Gedicht-Impuls)

    Fünf vor Weihnachtszwölf

     

    Trau dich!

    Schenk dir Weihnachten!

     

    Geh nicht

    in die Lichterstädte.

    Geh nicht

    unter die Weihnachtsmänner.

    Geh nicht

    in die Warenlager.

     

    Schenk dir all das.

     

    Trau dich!

    Schenk dir Weihnachten!

     

    Geh

    in die Stille.

    Geh

    in dich.

    Geh

    zu Gott.

     

    Schenk dir dieses eine

    und Weihnachten wird.

     

    Albert Altenähr
    4. Advent 2004
    2004-12-19

  • Heimsuchung (Gedicht-Impuls)

    Heimsuchung Glasfenster Pluscarden

     

    Heimsuchung

     

    Als Elisabeth den Gruß Marias hörte,

    sprang ihr das Herz auf

    und sie wurde von Freude erfüllt.

    Ihr tanzten Stimme und Sprache.

     

    Welche Freude,

    dass du da bist, Maria.

    Du bringst Sein Ja

    in meine Tagesnacht.

     

    Ich sah nur die Schatten,

    jetzt sehe ich Licht.

    Botin des Sternes, Maria,

    Gesegnete und Segen.

     

    Albert Altenähr
    2015-12-17

    Foto: Glasfenster, Abtei Pluscarden

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