Kloster-ABC

Eigenwille

Der Eigenwille ist nach Benedikt eine oder sogar die Wurzel des Bösen, die der Mönchsweg überwinden will (vgl. z. B. RB Prol 3). Er ist gekennzeichnet durch Starrsinn, Hartnäckigkeit, Bockigkeit und Hör- und Dialog-Unwilligkeit und -Unfähigkeit. Der Eigenwille ist unflexibel und sperrt sich gegen eigenes Wachstum. Er ist besserwisserisch und statisch. Etwas ganz anderes ist der eigene Wille, der in seiner Phantasie eine Bereicherung für jede Gemeinschaft ist.

Albert Altenähr OSB
2003-02-17

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