Archiv 2020

27. September 2020

Heute haben wir nach der coronabedingten Pause wieder einen Evensong gefeiert. Er wurde musikalisch gestaltet vom „Ensemble Sine Nomine“ mit Kirchenmusikern aus dem Raum Aachen und Köln. Die Orgel spielte Peter Schulz. Die Predigt von Abt Friedhelm können Sie auf unserer Internetseite nachlesen.

Von heute bis Dienstag hält Bruder Athanasius Polag OSB aus der Abtei St. Matthias in Trier einen geistlichen Tag für uns zum Thema: „Der Abt“.

 

04. September 2020

Heute tagt ein kleines Team der Fa. Philipps bei uns.

Pater Christian war im Heimaturlaub und hat mit der KjG an diesem Wochenende eine Tagung in Neuss.

 

02. September 2020

Heute und morgen tagen 10 Personen aus dem Generalvikariat bei uns.

 

31. Juli 2020

Frater Antonius beginnt heute zusammen mit Ute Wolff einen einwöchigen Kurs „Kontemplative Exerzitien im benediktinischen Rahmen“ zur Einübung ins Jesusgebet nach Franz Jalics.

 

26. Juli 2020

Pater Oliver fährt heute zur Sitzung der Liturgiekommission, dann in Ferien.

 

06. Juli 2020

Abt Friedhelm ist ab heute bis Freitag für einige Austage außer Haus.

 

Donnerstag, 25. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Wenn Sie beim Kochen Chilipulver brauchen, suchen Sie es im Küchenschrank bei den Gewürzen und nicht in der Schlafzimmerkommode bei den Socken. Wenn Sie für Ihr Leben den Willen Gottes brauchen, wo suchen Sie den? Am Ende seiner Bergpredigt sagt Jesus nämlich, dass wir für den Weg ins Himmelreich den Willen seines Vaters im Himmel tun müssen. Doch wieviel Böses ist in der Geschichte geschehen unter dem Vorwand, es sei der Wille oder die Vorsehung Gottes? Wie viele Menschen können spirituell nicht wachsen, weil andere ihnen den angeblichen Willen Gottes vorschreiben? Suchen wir die Antwort also im richtigen „Schrank“, nahe bei, im selben Kapitel. Da sagt Jesus nur neun Verse vorher: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ Würzen wir das, was wir so unter dem Willen Gottes verstehen, einmal mit diesem Pulver – und lassen uns überraschen, was dabei herauskommt!
Herr Jesus Christus,
du bist das Fundament unseres Glaubens.
Dein Leben zeigt uns den Willen Gottes.
Der Glaube an dich ruft uns zur Liebe zu den Menschen.
(P. Christian)

Mittwoch, 24. Juni 2020

Einleitung in die Messe (Hochfest der Geburt Johannes des Täufers)
Ein amerikanischer weißer Katholik schrieb dieser Tage in einem Blog, wie er nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd viele Gespräche mit einer schwarzen Freundin geführt hat, durch die er erstmals wirklich verstanden habe, was es heißt, nicht männlich, weiß und privilegiert zu sein und sich nicht angstfrei durch sein Land bewegen zu können. Er habe sich gefühlt, wie wenn diese Freundin die Vorhänge aufgezogen und er erstmals das Licht der Wahrheit gesehen hbee.
Auch die Corona-Pandemie hat die Vorhänge weggezogen von der Wahrheit, dass es in unserer Welt nicht immer einfach so weitergehen kann, wie bisher.
Es wären perfekte Zeiten für Johannes den Täufer. Er war der große Vorhangöffner. Er hat die Vorhänge aufgezogen und das Licht der Wahrheit auf das Unrecht und die Ungerechtigkeiten der Welt fallen lassen, im Herzen der Anführer und Mächtigen ebenso wie im Herzen der Menschen wie du und ich. Und er hat den Vorhang geöffnet für das Drama der Erlösung, das sich im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi abspielen sollte. Von diesem Drama her will das Licht auch heute und immer noch in diese Welt und in unser Leben leuchten. Passen wir auf, dass wir die Vorhänge nicht ängstlich wieder zuziehen – und dass wir als Christ*innen nicht nur gegen Unrecht aufstehen, sondern dadurch auch bewusst die Vorhänge öffnen für das Licht Christi.
Herr Jesus Christus,
Johannes hat dich erkannt als das Licht der Welt.
Johannes hat dich gedeutet als Beginn einer neuen Zeit.
Johannes hat dir den Vorhang geöffnet für dein Kommen zu den Menschen.
(P. Christian)

Dienstag, 23. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Gott geht sorgfältig mit uns um. Er fällt nicht einfach vom Himmel. Er lässt sich gebären. Und er webt seine Liebeserklärung an die Menschen immer wieder ein in das Leben von Prophetinnen und Propheten – und schließlich in das Leben von Elisabet und Zacharias und ihrem Sohn Johannes. Ab heute Abend und morgen den ganzen Tag feiern wir Johannes‘ Geburtstag. Wir feiern den Moment, in dem die Sehnsucht nach dem Ewigen im Vergänglichen zum Durchbruch kommt. Wir feiern die Sorgfalt, mit der Gott seinen eigenen Geburtstag vorbereitet. Wir feiern, wie jede Geburt eines Menschenkindes ein Ruf Gottes in diese Welt hinein ist.
Herr Jesus Christus,
mit Sorgfalt bahnst du dir den Weg in unser Leben.
Menschliche Stimmen dürfen deinen Weg bereiten.
In deiner Liebeserklärung an die Menschen stehen auch unsere Namen.
(P. Christian)

Montag, 22. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Im großen Kelvingrove Museum in Glasgow hängt ein Gemälde, etwa 100 Jahre alt, das eine tanzende Frau zeigt: die damals berühmte russische Tänzerin Anna Pawlowa. Und es gibt ein Foto, einen Schnappschuss, ein paar Jahre erst alt, das zeigt ein kleines Mädchen, wie es vor dem Gemälde der Pawlowa steht – und tanzt. Ein Bein in der Luft, die Arme ausgestreckt, fast die gleiche Haltung wie die berühmte Tänzerin im Bild – das Mädchen will den Tanz aus dem Gemälde herausholen und für sich selber entdecken. Es muss beim Anschauen des Bildes etwas erfahren haben.
Wenn wir die Evangelien lesen, wenn wir lesen, wie Jesus uns selbst und unser Verhalten anspricht, wie er aufzeigt, wie göttlich-gut Menschen zusammenleben könnten – erfahren wir dann etwas, das uns tanzen lässt? Etwas, das uns die Sehnsucht, selbst so zu leben, wie Jesus es uns ausmalt, ganz spontan umsetzen lässt? Solange wir diese Frage ehrlich mit Nein beantworten müssen, ist das kleine Mädchen auf dem Foto, das tanzt, was es erfahren hat, eine größere Mystikerin als wir.
Herr Jesus Christus,
du allein bist der gerechte Richter.
Du malst uns aus, wie wir versöhnt leben können.
Du rufst uns, deine frohe Botschaft ins Leben zu tanzen.
(P. Christian)

Samstag, 20. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Die Könige in Israel und Juda werden daran gemessen, ob sie allein Jahwe verehrt haben. Auch andere Kulte zu pflegen schien größere Freiheit zu verheißen, führte aber in die Abhängigkeit von menschlichen Leidenschaften. Gottes Weisung will uns freisetzen von falschen Sorgen und für ein gutes Miteinander.
(P. Oliver)

Freitag, 19. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Ein Organist der Herz-Jesu-Kirche auf dem Montmartre nennt eines seiner Weke „Die Umarmung des Feuers“. Die sich auf Gott einlassen, umarmen das Feuer, das sie entflammt hat.
(P. Oliver)

Donnerstag, 18. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Der Gottesmann Elija begegnet uns in mächtigen sprachlichen Bildern. Die Gemälde in unserer Kirche können uns heute einen Zugang zu dieser Form der Erzählung eröffnen.
(P. Oliver)

Mittwoch, 17. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Der streitbare Gottesmann Elija wird von Gott aufgenommen. So erfährt es sein Schüler Elischa in einem beeindruckenden Bild und erhält von diesem Gott die Kraft, auf seine Art, die Sendung fortzusetzen.
(P. Oliver)

Dienstag, 16. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Der König, der nicht vor einem Mord zurückschreckt, muss gewahr sein, dass auch seine Familie davor nicht bewahrt bleibt. Denn Gott selbst steht für die Gerechtigkeit. Der König, der es sich reuen lässt, bleibt bewahrt. Denn bei Gott ist Barmherzigkeit.
(P. Oliver)

Montag, 15. Juni 2020

Ab heute feiern wir das Stundengebet in der Kirche. Die Vesper werktags und die Mittagshore samstags beginnt nach einer kurzen Pause im Anschluss an die Messfeier.

Einleitung in die Messe
Im Tagesgebet nennen wir Gott unsere Hoffnung und unsere Kraft. Mit dieser Kraft können wir immer neu beginnen, so zu handeln, wie Jesus es uns im Evangelium nahelegt.
(P. Oliver)

Sonntag, 14. Juni 2020

Einleitung in die Messe
Das Tagesgebet erinnert uns daran, dass wir ohne Gott nichts vermögen. Er hat uns eingeladen, uns jetzt von ihm stärken zu lassen für den Auftrag, mit dem er uns aussenden will.

Impuls zum Evangelium
Gestern meldete die Tagesschau, dass der Bischof und die Bischöfin von Limburg den Missbrauchsbericht für ihre Diözese vorgelegt haben. Nein, so weit ist noch nicht gekommen!
Schließlich trägt uns Jesus auf, um Arbeiter für die Ernte zu bitten. Dies kann dazu verleiten, um genügend Männer zu bitten, bestehende Strukturen in der Kirche aufrecht zu erhalten.
Nun sind es längst nicht mehr nur zwölf, und wären sie dabei geblieben, sich allein an Israel zu wenden, hätten wir nie von Jesus erfahren.
Genau besehen, ist das Bild von der Ernte in der Schrift endzeitlich. Die Arbeiter sind die Engel, die Gott aussendet, das Unkraut vom Weizen zu scheiden.
Missbrauchsberichte machen deutlich, dass es nicht nur Unkraut, sondern hoch giftige Pflanzen gibt. Sobald wir diese erkannt haben, können wir nicht mehr abwarten und sie weiter wachsen lassen.
Eine Kerze bei dem Bild „Ermutigung“ erinnert uns daran, dass sich die deutsche Kirche auf den Weg gemacht hat, gemeinsam hinzusehen, mutig auszureißen, aber auch mit Gottes Hilfe aufzubauen, was der Botschaft entspricht, für die wir stehen.
Bitten wir den Herrn der Ernte, seinen Engel zu senden, der uns zuruft: Steht auf und esst, sonst ist der Weg zu weit für euch.
(P. Oliver)

Samstag, 13. Juni 2020 - Gedenktag des Heiligen Antonius von Padua

059 Benediktinerabtei P Albert 20180214 150pixEinleitung zur Messe
Elija war seinen Mantel über ihn,
und Elischa verstand.

Jesus warf seinen Blick auf ihn,
Antonius verstand.

Und wir?
Verstehen wir die RufZeichen?
(P. Albert zur Lesung 1 Kön 19,19-21)

Freitag, 12. Juni 2020

059 Benediktinerabtei P Albert 20180214 150pixEinleitung in die Messe
Im heutigen Evangelium spricht Jesus über die Ehe, den Ehebruch und die Scheidung (Mt 5,27-32).

Jesus, den wir als die Verkörperung der Liebe Gottes glauben und verehren, spricht eine sehr klare und kantige Sprache. Die Eindeutigkeit des göttlichen Willens wird nicht in menschliche Gefälligkeit weichgespült.

Insofern ist der Ruf ins Christsein keine Verhandlungsmasse, der letzten Endes nichts oder doch nur möglichst wenig kosten sollte. Nachfolge, Jüngerschaft, Christsein ruft zu einer kantig-klaren Antwort. Gottes großes Angebot erfordert eine große Antwort.

Qualität hat ihren Preis.

Gott ist Qualität.

Donnerstag, 11. Juni 2020 - Fronleichnam

059 Benediktinerabtei P Albert 20180214 150pixEinleitung in die Messe
Meister, wo wohnst du,
fragten die Jünger des Johannes Jesus.

In der Liebe des Vaters
bin ich zu Hause.

Kommt und seht,
sagte er auf die Frage.

Ist das vielleicht die Antwort
auf die Wandlungsmitte der Messe?

Geheimnis des Glaubens:
die alle Grenzen sprengende Liebe Gottes.

Mittwoch, 10. Juni 2020

059 Benediktinerabtei P Albert 20180214 150pixEinleitung in die Messe
Am Fronleichnams-Donnerstag vergewissern wir uns des Geschenkes vom Gründonnerstag: Dieses Brot ist mein Fleisch. Dieser Wein ist mein Blut.
Und dann hören wir im Johannesevangelium des Festess eine recht andere Melodie. Der Kontext unseres Evangeliumsabschnittes ist nicht das Abendmahl, sondern eine Brotvermehrung und die Erinnerung an das Mannawunder des Wüstenzuges. Zwei Wunder gegen den leiblichen Hunger.
Und Jesus sagt nicht: „Das Brot hier, das bin ich“, sondern „Ich bin das Brot, das Leben gibt.“ Das sind durchaus unterschiedliche Aussagen.
Will uns Johannes darauf aufmerksam machen, dass es eine Messfeier und einen Kommunionempfang geben kann, in denen Jesus nicht geschieht? Eine religiöse Zufriedenheit mit mir selbst, aber keine Verwandlung meines Lebens?
(P. Albert)

 

Dienstag, 09. Juni 2020

059 Benediktinerabtei P Albert 20180214 150pixEinleitung in die Messe
„Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,14),
sagst du, Herr.
Das ist zu groß für mich,
sag es eine Nummer kleiner.

Da schickte der Allmächtige
einen Hasen in den Klostergarten,
und alle, die ihn sahen, freuten sich.

Siehst du, sagte der Herr,
so einfach ist das.
Geh in die Welt und sei du selbst,
ein Christ, ein Suchender,
Mönch und Mensch.

Das zündet,
ein Licht für die Welt.
(P. Albert)

Montag, 08. Juni 2020

059 Benediktinerabtei P Albert 20180214 150pixEinleitung in die Messe
Das heutige Evangelium erzählt uns die Bergpredigt.

Als Jesus die Menge sah, stieg er auf einen Berg
und sprach zu den Leuten
von ihrer Beziehung zum Gott der Väter Israels

Selig seid ihr, ...
… wenn ihr unter den Corona-Grenzen leidet. Das Gespür für die Weite und Freiheitskraft Jahwes will in euch wachsen.
… wenn ihr Fragen habt und euch daran reibt. Lasst euch aufgehen, dass nirgendwo geschrieben steht, dass Gott dazu da ist, euch happy zu machen.
… wenn ihr euch dahinschleppt. Ihr kommt weiter, … und ihr werdet ankommen.

Ja, selig seid ihr, denn ich trage euch in meinem Herzen.

Sonntag, 7. Juni 2020 - Hochfest der Heiligen Dreifaltigkeit

Unsere Liturgie (aus dem Benediktinischen Antiphonale)
6:00 Uhr Invitatorium: Antiphonale I, S. 342f (Psalm 67) - Vigil: Psalmen S. 349ff (Psalm 19; 77; 139), Te Deum und Te decet Laus S. 434ff - Laudes: Psalmen S. 356ff (Psalm 93; 100; Dan 3,57-88; 150), Canticum S. 442
10:30 Messe in der Kirche
12:00 Uhr Mittagshore: Antiphonale II Hymnus S. 70; Psalmen S. 77ff (Psalm 118; 136) Lesung und Responsorium S. 57
17:30 Uhr Zweite Vesper von Dreifaltigkeit: Antiphonale III S. 187ff (Psalm 113; 111; 138; 245B), Canticum S. 232 - Zur Aussetzung: GL 424(f), GL 494,5-6, GL 524(f)
19:30 Uhr Komplet: Antiphonale III S. 268ff (Psalm 4; 91; 134)

Samstag, 06. Juni 2020

Unsere Liturgie (aus dem Benediktinischen Antiphonale)
6:00 Uhr Invitatorium: Antiphonale I, S. 602f (Psalm 95) - Vigil: Psalmen S. 604ff (Psalm 59; 109; 56) - Laudes: S. 603ff (Psalm 99; 51; 92; 150)
11:30 Uhr Messe in der Kirche
12:15 Mittagshore:
Antiphonale II, S. 121ff; (Psalm 35; 52; 14; 54)
17:30 Uhr Erste Vesper von Dreifaltigkeit: Antiphonale III S. 187ff (Psalm 113; 111; 138; 245B)
19:30 Uhr Komplet: Antiphonale III S. 252ff (Psalmen 15-17), Marianische Antiphon S. 236

Einleitung zur Messe
Es waren Zeiten gekommen, in denen die Menschen sich nach eigenen Wünschen Lehrer suchten, die den Ohren schmeichelten (vgl. 2 Tim 4,3). Nun sind wir in eine Zeit geworfen, in der wir uns nur tastend bewegen können mit wachem Blick auf die Wirklichkeit, die sich nur nach und nach erschließt.
(P. Oliver)

Freitag, 05. Juni 2020 - Fest des Heiligen Bonifatius

Unsere Liturgie (aus dem Benediktinischen Antiphonale)
6:00 Uhr Invitatorium: Antiphonale I, S. 776 - Vigil: Psalmen S. 777ff (Psalm 19; 34; 11) - Laudes: S. 789ff (Psalm 97; 5; Jes 61,1-9; 148) Canticum S. 442
12:00 Uhr Mittagshore: Antiphonale II Hymnus S. 72 und Psalmen, Lesung und Responsorium S. 157ff (Psalm 119 I-III; 1; 15; 125)
18:00 Uhr Messe in der Kirche
18:45 Uhr Vesper:
Psalmen (Psalm 33; 112; 138; 145B), Lesung, Responsorium und Hymnus S. 401ff, Antiphon zum Canticum S. 488; Canticum S. 232
20:00 Uhr Komplet Psalm S. 298ff (Psalm 139), Marianische Antiphon S. 237

Einleitung zur Messe
Als Mönch in England geformt, mit missionarischem Eifer unterwegs zwischen Friesland und Salzburg, als Bischof in Köln abgelehnt, in Mainz eingesetzt und am Ende in seiner Gründung dem Kloster Fulda beigesetzt – das sind Facetten eines einzigen Lebens. Für uns hier am Ort hat Bonifatius noch eine eigene Bedeutung: Um die Zeit als Benedikt von Aniane geboren wurde, begann er mit Hilfe des fränkischen Herrschers, die Benediktsregel als einzige Regel für die Klöster durchzusetzen, ein Werk, das Benedikt von Aniane hier am Ort vollendet hat.
(P. Oliver)

Donnerstag, 04. Juni 2020

Unsere Liturgie (aus dem Benediktinischen Antiphonale)
6:00 Uhr Vigil: S. 550ff (Psalm 24; 39; 37; 41) - Laudes: S. 567ff (Psalm 47; 76; 5; 148; Offb 19,1f.5-8; 7,10.12)
12:00 Uhr Mittagshore: Antiphonale II S. 106ff (Psalm 55; 129-131)
18:00 Uhr Messe in der Kirche
18:45 Uhr Vesper:
Antiphonale III S. 317ff (Psalm 111; 23; 84; 40; Mt 11,25-30)
20:45 Uhr Komplet: Antiphonale III S. 328ff (Psalm 102); Marianische Antiphon S. 237

Einleitung zur Messe
Wie bekennen uns zu dem einem Gott, der alle Menschen als seine Kinder liebt. Wir feiern seine treue Hinwendung zu uns, die uns die Kraft zu lieben gibt.
(P. Oliver)

Neue Regelungen
Heute haben wir neue Regelungen zur Corona Situation vereinbart. Wir nehmen ab jetzt wieder neue Gastanfragen für Einzelgäste an. Um diesen eine sichere Teilnahme am Stundengebet zu ermöglichen, begehen wir ab kommenden Montag das Stundengebet im Hauptschiff der Kirche. Damit endet die Möglichkeit unser Stundengebet zu übertragen. Das monatliche Bibelgespräch entfällt bis nach den Sommerferien.
Alle Regeln für die Corona-Zeit haben wir hier zusammengestellt.

Mittwoch, 03. Juni 2020 - G Karl Lwanga und Gefährten

Unsere Liturgie (aus dem Benediktinischen Antiphonale)
6:00 Uhr Invitatorium: Antiphonale I, S. 730 - Vigil: Psalmen S. 526ff (Psalm 78; 132), - Laudes: Psalmen S. 540ff (Psalm 97; 36; 57; 149), Lesung, Responsorium, Hymnus und Antiphon zum Canticum: S. 748ff, Canticum S. 232
12:00 Uhr Mittagshore: Antiphonale II Hymnus und Psalmen S. 99ff (Psalm 44; 126-128), Lesung und Responsorium S. 149f
18:00 Uhr Messe in der Kirche
18:45 Uhr Vesper:
Psalmen S. 302ff (Psalm 103; 86; 85; 87), Lesung, Responsorium, Hymnus und Antiphon zum Canticum S. 379ff, Canticum S. 232
20:00 Uhr Komplet Psalm S. 313ff (Psalm 32; 62; 133), Marianische Antiphon S. 237

Einleitung zur Messe
Karl Lwanga und seine Gefährten starben, weil sie ihrem König nicht zu Willen sein wollten. Sie mahnen, geistliche und leibliche Selbstbestimmung zu fördern und jedem Missbrauch wehren.
(P. Oliver)

Dienstag, 02. Juni 2020

Unsere Liturgie (aus dem Benediktinischen Antiphonale)
6:00 Uhr
Vigil: S. 500ff (Psalm 67; 6; 107; 7);  Laudes: S. 514ff (Psalm 98; 90; 65; 117; Offb 11,17f; 12,10-12; 7,10.12)
12:00 Uhr Mittagshore: Antiphonale II Hymnus und Psalmen S. 92ff (Psalm 42f; 123-125)
18:00 Uhr Messe in der Kirche
18:45 Uhr Vesper:
Antiphonale III S. 288ff (Psalm 75; 140; 26; 145; Offb 15,3f; 4,11)
20:45 Uhr Komplet: Antiphonale III S. 299ff (Psalm 139); Marianische Antiphon S. 237

Stille Anbetung am ersten Freitag im Monat wieder öffentlich.
Als weiteren Schritt der Öffnung in der Corona-Krise haben wir heute entschieden, die stille sakramentale Anbetung am ersten Freitag im Monat von 10:30 bis 11:50 Uhr wieder öffentlich zu machen. Wir werden die Anbetung am Hochaltar der Kirche halten, sodass alle geforderten Abstände und Vorsichtsmaßnahmen problemlos eingehalten werden können.

Einleitung zur Messe
Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen? - Bedenken wir: Hilfen für von der Pandemie wirtschaftlich schwer Betroffene werden aus Steuermitteln finanziert. Treten wir dafür ein, dass dies gerecht für die Menschen und verträglich für die Umwelt geschieht.
(P. Oliver)

Pfingstmontag, 01. Juni 2020 - Justin der Märtyrer

Unsere Liturgie (aus dem Benediktinischen Antiphonale)
6:00 Uhr Invitatorium: Antiphonale I, S. 730 Vigil: S. 477ff (Psalm 1; 104; 71) - Laudes: S. 491ff (Psalm 100; 63; 101; 135); Lesung, Responsorium und Hymnus S. 748ff; Canticum S. 442
10:30 Messe in der Kirche
12:00 Uhr Mittagshore: Antiphonale II S. 86ff (Psalm 25; 120-122); Lesung und Responsorium S. 149f
17:30 Uhr Vesper: Antiphonale III S. 177ff (Psalm 113; 111; 138; 96) Canticum S. 232 - Zur Aussetzung: GL 429, GL 496, GL 523(f)
19:30 Uhr Komplet: Antiphonale III S. 285ff (Psalm 34) Marianische Antiphon S. 237

Einleitung zur Messe
Mit mächtigen Klängen wurden wir eingestimmt in unsere Eucharistiefeier: Komm, o Geist der Heiligkeit. Der Organist lässt uns vernehmen: Da steckt Kraft dahiner, wenn Gottes Geistes durch unser Leben wehen will.
Die Vorsicht gebietet uns, auf den Gemeindegesang zu verzichten. Es ist eine besondere Zeit zu hören, was der Geist in uns zum Klingen bringen will. Die Orgel und der Gesang im Chorraum können dazu Anregungen geben.
(P. Oliver)

Seite 1 von 4

Termine

Oktober 2020

Fr, 02.10.2020

10:30-11:50 Stille sakramentale Anbetung in der Kirche.

So, 04.10.2020 - 27. Sonntag im Jahreskreis

08:00 Frühmesse (Zelebrant und Predigt: Abt Friedhelm).
10:30 Hochamt (Zelebrant und Predigt: Abt Friedhelm).

Mi, 07.10.2020

20:00 Komplet, anschließend Einübung ins Jesusgebet und Eutonie.

So, 11.10.2020 - 28. Sonntag im Jahreskreis

8:00 Frühmesse (Zelebrant und Prediger P. Albert).
10:30 Hochamt (Hauptzelebrant und Prediger P. Albert).

Mi, 14.10.2020

20:00 Komplet, anschließend Bibelgespräch.

weitere Termine und Übersicht