Advent,

  • ... wo er geboren wurde

    ... wo er geboren wurde

    Eigentlich ist dies eine Vorweihnachtsgeschichte. Sie wurde in der ersten Adventwoche 2017 geschrieben. Heute haben wir den Abend des ersten Weihnachtstages. Die großen Festgottesdienste liegen hinter uns, die festlichen Mahlzeiten, die freudigen Begegnungen, die stolze Freude stilvollen Weihnachtsschmucks und einer schöne Krippe in der Kirche. Also alles in allem ein Weihnachten "mit Qualität".

    Vielleicht darf diese Voweihnachtsgeschichte aber auch und gerade in das "qualitätsgesättigte" Weihnachten des heutigen Tages fortgeschrieben werden,... als Anfrage, ob wir den Feldern von Betlehem und dem Stall von damals gerecht werden. Die Frage will keine Revoluzzer-Kritik sein, sondern eine An-Reicherung der Qualität und ein Anstupsen der Sehnsucht, sich bei aller Freude über ein "gelungenes" Weihnachtsfest weiter auf den alten Weg des Damals in das so ganz andere Reich Gottes zu machen.

    Genug der Vorrede. Nun einfach die (Vor-)Weihnachtsgeschichte aus dem Anfang dieses Advents:

    Tannembaum 2017 12 DSC05288

     

    Als Maria und Josef ihren Winterurlaub planten, fielen ihnen die begeisterten Berichte über das Land der Weihnachtsmärkte in die Augen. Seine Städte wetteiferten miteinander, wer die schönsten Lichterketten über den Straßen zum Leuchten bringe. Eine Krippe schöner als die andere. Der Duft der Weihnachtsbäckereien und der Glühweine, die gefühlvollen Weihnachtslieder, die Weihnachtsmänner, die Weihnachtsbäume und vieles, vieles mehr wurde lockend gepriesen.

    … und sie machten sich auf die Reise, um all das zu erleben und weihnachtlich eingestimmt zu werden auf das Fest der Feste, auf Weihnachten.

    Sie fanden alles, was so hoch gepriesen wurde, aber der Spaziergang durch die Stadt war doch sehr ermüdend. Nach Stunden des Weges setzten sie sich auf eine Bank im Lampenschein eines Parks, vor sich die Lichterwelt des Marktes, den Duft, die lockenden Lieder.

    „Mich fröstelt“, sagte Maria.

    „Etwas stimmt nicht“, sagte Josef nach einer Pause.

    Sie schwiegen.

    „Lass uns zurückgehen,
    …...

    zu dem Stall von damals,
    wo er geboren wurde“, sagte sie in die Stille

    .… und sie lächelten

    Hainbuche Krippe 2017 12 DSC05291 aa

    Albert Altenähr
    2017-12-04

     

     

  • Advent - auf Teufel komm heraus

    Advent -

    auf Teufel komm heraus

     

    Der Durcheinanderbringer rieb sich die Hände in der Feuerglut. Er rief die kleinen Teufelchen, machte hoch die Tür und schickte sie hinaus in den Advent.

    Teufelchen

    „Diese Wochen, die sind unsere Zeit“, hatte ihr Herr und Meister gesagt. „Macht in ‚Advent’, so viel ihr könnt. Lockt die Leute in den Weihnachts-zauber und den Sehnsuchtstaumel der Besinnlich-keit. Dreht das Karussell der Suche nach dem Glück schnell und immer schneller, dass sie aus der Mitte fliegen, weg ins Irgendwo, fern von Stille und Besinnlichkeit und … weg von Ihm.“

    Und die Kleinen schwirrten aus und trieben ihr Verwirrspiel bei den Menschen. Und viele, viele machten mit, ohne dass sie merkten, dass und wann und wie sie aus der Mitte fielen. Irgendwann waren sie einfach raus … und machten einfach weiter … „in Advent“.

     

    Albert Altenähr
    2015-12-03

  • Advent - Gedichtimpuls

    Advent 594 x 840

     

    Bei dieser "Predigt" am 1. Advent 2016 (8:00-Messe), zeoigte ich eingangs auf die beiden Seitenaltarbilder des Propheten Elija und des Apostels am leeren Grab von Jaet Brooks Gerloff, die die Gottesdienstbesucher unmittelbar in den Blick nehmen konnten.

    Janet Brooks Gerloff Elija 4  Janet Brooks Gerloff Apostel am leeren Grab 840 x 630

  • Advent (Gedicht-Impuls)

    Advent

  • Die Leere der Lehre (Gedicht-Impuls

    Die Leere der Lehre 649 x 840

  • Fünf vor Weihnachtszwölf (Gedicht-Impuls)

    Fünf vor Weihnachtszwölf

     

    Trau dich!

    Schenk dir Weihnachten!

     

    Geh nicht

    in die Lichterstädte.

    Geh nicht

    unter die Weihnachtsmänner.

    Geh nicht

    in die Warenlager.

     

    Schenk dir all das.

     

    Trau dich!

    Schenk dir Weihnachten!

     

    Geh

    in die Stille.

    Geh

    in dich.

    Geh

    zu Gott.

     

    Schenk dir dieses eine

    und Weihnachten wird.

     

    Albert Altenähr
    4. Advent 2004
    2004-12-19

  • Heimsuchung (Gedicht-Impuls)

    Heimsuchung Glasfenster Pluscarden

     

    Heimsuchung

     

    Als Elisabeth den Gruß Marias hörte,

    sprang ihr das Herz auf

    und sie wurde von Freude erfüllt.

    Ihr tanzten Stimme und Sprache.

     

    Welche Freude,

    dass du da bist, Maria.

    Du bringst Sein Ja

    in meine Tagesnacht.

     

    Ich sah nur die Schatten,

    jetzt sehe ich Licht.

    Botin des Sternes, Maria,

    Gesegnete und Segen.

     

    Albert Altenähr
    2015-12-17

    Foto: Glasfenster, Abtei Pluscarden

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